Bild des Monats August 2015

Dorothea Tebtmann

Die Malerei, aber auch die Beschäftigung mit Kunst gibt mir die Möglichkeit ganz bei mir zu sein und mich nur auf diese Sache zu fokussieren. Kreativ zu sein ist gleichzeitig anstrengend, aufregend, aber dadurch das man für eine gewisse Zeit ganz in den Augenblick abtauchen kann, auch wiederum erholsam und befriedigend. Insbesondere dann, wenn man mit dem Resultat zufrieden ist, was aber nur selten vorkommt. Man selbst ist ja immer sein größter Kritiker. In jedem Fall schärft die Beschäftigung mit Kunst die Sinne und man nimmt so viel Schönes eher und intensiver wahr- und auch das ist eine große Bereicherung. Man bekommt auch immer wieder neue Impulse. So hab ich jetzt auch angefangen abstrakter zu arbeiten. Mit selbst hergestellten „Farben“ aus Pigmenten die ich im letzten Jahr in Südfrankreich während einer Malreise, in einem Ockersteinbruch gesammelt habe. Durch die unterschiedliche Körnung der Pigmente entstehen tolle Oberflächenwirkungen.



Zum Bild: „Der Grünfink“

Bedeutungsschwere Analysen zu diesem Bild gibt es nicht, wie zu den meisten meiner Bilder. Meine Motive entstehen vorwiegend intuitiv und die Motive finden meistens mich. In den meisten Fällen halten meine Bilder aber einen Augenblick der Ruhe und Einkehr fest, wie ich sie auch beim Malen empfinde. Hier z.B. schmiegt sich ein sonst scheuer Vogel vertrauensvoll in die Hand einer Frau die selbst etwas entrückt erscheint und den Gast vielleicht nur am Rande des Bewusstseins wahrnimmt.

 

Acryl auf Leinwand 30 x 40 cm


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